aus frischem Guss und hosentaschenfreundlich

Februar 8, 2010 von oli

Zwei “merkwürdige” Ansätze für ein neues Buch. Einmal in punkto Umfang:

>>…daß er einem schmalen Büchlein [...] den Vorzug vor einem dicken Band gab, weil der Reiz eines Schriftwerks, das man bequem in einer Hosen- oder Jackettasche unterbringen, zwischen zwei Fingern transportieren, sich damit Luft zufächeln, leichthändig ein Insekt verscheuchen und es eben immer bei sich haben konnte, weil dieser Reiz unschlagbar war.
Auch tendierte ein dünnes Buch dazu, einem Leser Dinge zu ersparen, auf die ein Leser gerne verzichten konnte. Der Nachteil manchen guten und auch sehr guten Buches lag einfach darin, daß es zu dick war. Und daß die Dicke allein dadurch begründet war, daß der Autor lieber ein dickes als ein dünnes Buch von sich in den Händen hielt. Während ihm fremde Bücher nicht dünn genug sein konnten.<<
(schreibt Heinrich Steinfest in seinem 603 Seiten starken Roman “Ein dickes Fell”)

Und hinsichtlich der Erarbeitungszeit setzen die Book Sprint-Konzepte neue Maßstäbe, wie ich heute aus dem taz Artikel “Von null auf Buch in 120 Stunden” gelernt habe.

Space Time Play

Februar 6, 2010 von oli

Per Zufall entdecke ich den Buchtitel “Space Time Play” und werde ihn gleichmal als Motto für das heutige Drumfestival auf meinen Teppich kleben:

Der eigentliche Buchinhalt klingt aber auch spannend, da geht’s wohl um die Verknüpfung von Computerspielen und Architektur.

Metall Variationen

Februar 3, 2010 von oli

Zweimal: eigenartig präpariertes Kleinst-Schlagzeug im Jazz-Kontext:

1. Sebastian Merk mit Metallglöckchen vs. Woodrims auf/an der Snare. Im schicken Promovideo von Stud’s aktuellem Album “Egis”

2. Manfred “Manne” Kniel mit einer Kalimba-Schreibmaschine??

Yea, I like!

Was ist Schranz?

Februar 3, 2010 von oli

Zur Begriffsklärung gibt es Wikipedia-und Stupidedia-Links, als Genre-Faust-Formel drei Wörter:

Schranz = harter deutscher Techno

visualisierende Module

Februar 2, 2010 von oli

Was mein Thema Trommelvisiualisierung betrifft, habe ich zu den rechnerbasierten VJ-Programmen und der klassischen Lichtorgel jetzt noch folgende Alternative entdeckt.
Geräte, die den Audio Input in bewegtes Bild verwandeln:

- Atari Video Music System C-240. Anschaffung leider unrealistisch… [visuelle Kostprobe, schade dass das Musikvideo von Devo "The Day My Baby Gave Me a Surprise" gerade nicht im Netz zu finden ist.]

- Manfred Fricke’s Modul MFB VD-01 Videoscope (- wird mit diesem Doepfer-Beautycase autark & reisefähig). [visuelle Kostprobe]

- LZX Visionary modular video synthesizer [visuelle Kostprobe]

Abschliessend noch ein bunter Link zu den verschiedensten Video Synthesizer.

Timing

Februar 2, 2010 von oli

Florian hat mich auf seine tolle Seite drumsolos.tv gelockt, wo ich prompt in der Workshop-Rubrik “Timing” hängengeblieben bin (Videobeiträge von Jojo Mayer und Walfredo Reyes Jr.Übe-Vorschläge von David Anlauff). Seitdem geistert mir das vermeintliche Machtwort durch den Kopf…

Um den Bezug zur Zeit kommt wohl keiner herum. Alles was wir tun, passiert auf einer fortschreitenden und irreversiblen Zeitachse.
Jeder hat eine persönliche “innere Uhr”, ein eigenes Zeitgefühl. Und das ist gut so. Diesbezüglich gibt es weder richtig, noch falsch.

Nun hat der organisierte Mensch aber auch die Zeit vermessen und sich durch Kalenderdatum und Uhrzeit eine eindeutige Zeitangabe geschaffen. Plötzlich gibt es einen “richtigen Zeitpunkt”, bzw. das zu früh oder zu spät Kommen.

Das Online-Wörterbuch übersetzt mir “Timing” u.a. mit Zeiteinteilung – Zeitvorgabe – Einstellung. Für uns Klang-und Rhythmusschaffende ist wohl in erster Linie gemeint, seinen musikalischen Beitrag zum “richtigen Zeitpunkt” zu spielen. Dieser hat zunächst keinen eindeutig definierten Platz (ist quasi Einstellungssache), entsteht aber spätestens, wenn mehrere Menschen gleichzeitig Rhythmisches zum Besten geben.

Um das gemeinsamen Musizieren zu erleichtern, wurden mit Takt und Zählzeit ein rechnerischer, durch das Metrum (- sprich: jetzt wird ein Betonungsmuster über das bloße Impulsraster gelegt-) ein erster musikalischer Bezugsrahmen geschaffen.

Der “richtige musikalische Zeitpunkt” bzw. “gutes Timing” ensteht meiner Meinung nach durch einen bewusst “hinterlegten” Shuffle-Grad (Subdivisions) und durch konstante und/oder selbstbewusste Phrasierung (Lautstärke, Rhythmik, Artikulation, Pausensetzung).

Zum Weiterlesen empfehle ich Peter Erskine’s Buch “Time Awareness” und meine Blog-Kategorie Clicktrack.

Futurity Now!

Februar 1, 2010 von oli

eher ein persönliches Tagebuch als ein Plattenlabel

Februar 1, 2010 von oli

Lese die “Notizen eines Disco-Verrückten” – die Geschichte von Daniel Wang bzw. seines Labels Balihu - und fische mir zwei der angesprochenen Perlen aus dem Netz:

Loose Joints “Is It All Over My Face” (1980)

Daniel Wang “Like Some Dream I Cant Stop Dreaming” (1993)

1000

Januar 27, 2010 von oli

Zum 1000sten Blogeintrag habe ich was zahlenverwandtes abgeschrieben, aus How to compress the snare drum and the kick drum:

>>A while ago an experiment was carried out where a snare drum was recorded and the recording played back through a PA system. The sound of both the drum itself and the PA were fed to an audio analyzer. Apparently, to reproduce the sound of the drum accurately and maintain the transient (the initial strike) properly, it took 1000 watts of amplifier power.<<

999

Januar 27, 2010 von oli